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| Foto „Lachs geschnitten" von Garitzko via Wikimedia Commons |
Der Lachs zählt zu den beliebtesten Speisefischen und ist leicht an seiner silbrig glänzenden Haut mit dunklerem Rücken und hellem Bauch zu erkennen. Im Laufe seines Lebens verändert sich seine Färbung durch hormonelle Einflüsse, wobei Junglachse oft durch kleine rote Punkte auf dem Körper auffallen. Ausgewachsene Tiere können beachtliche Größen von bis zu eineinhalb Metern und ein Gewicht von rund 35 Kilogramm erreichen.
Für Verbraucher ist Lachs heute ganzjährig erhältlich, da der Atlantische Lachs überwiegend aus Aquakultur stammt und somit in gleichbleibender Qualität angeboten wird. Wildlachs hingegen hat vor allem im Herbst Saison und gilt häufig als besondere Delikatesse. Ursprünglich stammen Lachse aus dem Nordatlantik und Nordpazifik sowie aus den dort mündenden Flüssen. Sie werden im Süßwasser geboren, wandern ins Meer und kehren zum Laichen wieder in ihre ursprünglichen Flüsse zurück.
Geschmacklich zeichnet sich Lachs durch sein zartes, saftiges Fleisch aus, das je nach Herkunft von orangerosa bis dunkelrot gefärbt ist. Es besitzt ein kräftiges, charakteristisches Aroma und ist besonders reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Zuchtlachs enthält in der Regel mehr Fett und schmeckt dadurch milder und saftiger, während Wildlachs oft etwas fester in der Konsistenz und intensiver im Geschmack ist.
In der Küche ist Lachs äußerst vielseitig. Er kann gebraten, gebacken, pochiert oder gegrillt werden und eignet sich ebenso gut zum Räuchern, sowohl kalt als auch heiß. Eine bekannte Spezialität ist Graved Lachs, bei dem das Fischfilet mit einer Mischung aus Salz, Zucker und Gewürzen gebeizt wird. Auch ernährungsphysiologisch ist Lachs wertvoll: Er liefert hochwertiges Eiweiß und gesunde Fette, wodurch er trotz seines höheren Fettgehalts ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung ist.

