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| Foto „Grüner, weißer und schwarzer Pfeffer" von Rainer Zenz via Wikimedia Commons |
Pfeffer gehört zu den wichtigsten Gewürzen weltweit und ist in verschiedenen Sorten erhältlich, die sich durch Erntezeitpunkt und Verarbeitung unterscheiden. Grüner Pfeffer wird unreif geerntet und entweder eingelegt oder schnell getrocknet, wodurch er seine grüne Farbe und ein frisches, mild scharfes Aroma behält. Schwarzer Pfeffer entsteht ebenfalls aus unreifen Früchten, die jedoch getrocknet werden und dadurch ihr typisches, kräftig-würziges Aroma entwickeln. Weißer Pfeffer stammt von vollreifen Früchten, deren Schale entfernt wird, wodurch er ein etwas feineres, aber dennoch scharfes Aroma erhält. Roter Pfeffer besteht aus vollständig reifen, ungeschälten Früchten und wird meist eingelegt, wodurch er ein fruchtig-scharfes Profil bekommt.
In der Küche gilt grundsätzlich, dass Pfeffer zu nahezu allen herzhaften Speisen passt, die auch Salz vertragen. Grüner Pfeffer wird besonders zu Steak, Tatar oder in zerdrückter Form für Saucen wie Vinaigrettes verwendet. Schwarzer Pfeffer ist der klassische Allrounder, der meist gemahlen oder im Ganzen mitgekocht und vor dem Servieren entfernt wird. Weißer Pfeffer wird bevorzugt bei hellen Fleischsorten, hellen Gemüsen und feinen Saucen eingesetzt, um deren Farbe nicht zu verändern.

