Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 Foto „Kirschen" von Tara2 via Wikimedia Commons

Die Kirsche zählt zum Steinobst und wächst an bis zu 20 Meter hohen Bäumen. Ihre Früchte sind je nach Sorte gelb, rötlich oder fast schwarz gefärbt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Süß- und Sauerkirschen, die zwar unterschiedliche Arten darstellen, jedoch beide zur Familie der Rosengewächse gehören.

Die Kirschsaison beginnt im Mai mit ersten Importen aus Südeuropa und ersten heimischen Früchten. Im Juni und Juli stammt die Haupternte aus regionalem Anbau, während im Spätsommer und Herbst verstärkt Lieferungen aus der Türkei und den USA auf den Markt kommen. In den Wintermonaten sind nur kleinere Mengen aus südlicheren Anbaugebieten verfügbar.

Süßkirschen schmecken mild und süß, während Sauerkirschen ein deutlich säuerlicheres Aroma besitzen. Süßkirschen werden meist frisch gegessen, Sauerkirschen hingegen häufig für Kuchen, Desserts und Konfitüren verwendet.

Da Kirschen sehr empfindlich sind, sollten sie möglichst frisch verzehrt werden und sind nur zwei bis drei Tage haltbar. Sie lassen sich jedoch gut einfrieren oder einkochen und dadurch länger lagern.

Kirschen enthalten verschiedene B-Vitamine sowie Vitamin C und wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Eisen und tragen damit zu einer ausgewogenen Ernährung bei.