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| Foto „Grüne Bohnen" von Garitzko via Wikimedia Commons |
Bohnen sind einjährige, frostempfindliche Pflanzen und werden hauptsächlich in zwei Formen unterschieden: Buschbohnen und Stangenbohnen. Während Buschbohnen kompakt und buschartig wachsen, benötigen Stangenbohnen eine Rankhilfe und entwickeln lange, dünne Triebe. Die Hülsen können je nach Sorte grün oder gelb sein und auch die Samen variieren stark in Form, Größe und Farbe – von rund bis länglich sowie von weiß über rotbraun bis hin zu schwarz oder gesprenkelt.
Ursprünglich stammen Gartenbohnen aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Heute werden sie weltweit angebaut, insbesondere in Europa und Ostasien. Auch in Deutschland gibt es bedeutende Anbaugebiete, beispielsweise in Schleswig-Holstein und im südlichen Niedersachsen.
Die Vielfalt an Bohnensorten ist groß. Zu den bekanntesten zählen Brechbohnen mit dickfleischigen Hülsen, feine Haricots verts mit besonders dünnen Hülsen, zarte Prinzess- oder Delikatessbohnen, süßlich schmeckende Speckbohnen sowie gelbhülsige Wachs- oder Butterbohnen.
In der Küche sind Bohnen vielseitig einsetzbar, etwa für Suppen, Beilagen oder Salate. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht roh verzehrt werden dürfen, da sie den gesundheitsschädlichen Stoff Phasin enthalten. Erst durch ausreichendes Kochen wird dieser unschädlich gemacht.

