Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 
 Foto „Kohlrabi" von Peachyeung316 via Wikimedia Commons

Kohlrabi gehört botanisch zu den Kohlgemüsen, wird jedoch auch den Stengelgemüsen zugeordnet. Die Knolle kann einen Durchmesser von bis zu 20 cm erreichen und kommt in verschiedenen Farben wie weißlich, grün, rot, violett oder bläulich vor, wobei das Fruchtfleisch stets weiß bleibt.

Das Gemüse ist in Europa schon lange bekannt: Bereits die Römer kannten es unter dem Namen „Caulorapa“, und im deutschen Sprachraum wurde es erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt. Heute ist Deutschland einer der größten Produzenten und Verbraucher von Kohlrabi.

Kohlrabi ist fast das ganze Jahr über erhältlich. Die Saison beginnt im Januar mit Importware aus Sizilien oder den Niederlanden, während die heimische Produktion von April bis Oktober verfügbar ist. Geschmacklich ist Kohlrabi mild mit leicht süßlichem und nussigem Aroma und kaum kohlartig.

In der Küche wird vor allem die Knolle verwendet, wobei auch die Blätter essbar und besonders nährstoffreich sind. Kohlrabi eignet sich für Suppen, Eintöpfe, Aufläufe und Gratins, kann aber auch roh als Salat oder Rohkost gegessen werden. Im Kühlschrank bleibt er etwa eine Woche frisch. Er enthält unter anderem Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2, B6 und C und Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Natrium.

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