Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 Foto „Mangold" von Alex via Wikimedia Commons

Mangold ist eine Gemüsepflanze, die eng mit der Zuckerrübe verwandt ist und als spinatartiges Blattgemüse genutzt wird. Die dunkelgrünen, lang gestielten Blätter unterscheiden sich je nach Sorte: Beim Schnitt- oder Blattmangold sind die Blätter groß und die Stiele eher schmal, während der Stielmangold besonders kräftige, fleischige Stiele ausbildet und etwas schmalere Blätter besitzt.

Ursprünglich stammt Mangold aus dem Mittelmeerraum, wo er auch heute noch hauptsächlich angebaut wird. In Deutschland hat er von Juni bis August Saison und ist in dieser Zeit aus heimischem Freilandanbau erhältlich.

Geschmacklich erinnern die Blätter an Spinat, sind jedoch etwas kräftiger und würziger. Die Stiele haben ein leicht nussiges Aroma und ähneln geschmacklich Spargel. In der Küche werden die Blätter wie Spinat zubereitet, während die Stiele wie Spargel oder Schwarzwurzel verwendet werden.

Mangold sollte im Kühlschrank gelagert und möglichst innerhalb von etwa zwei Tagen verbraucht werden. Er enthält die Vitamine B1, B2 und C sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Jod, Kalium, Magnesium und Phosphor.

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