Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 
 Foto „Meerrettich" von Anna reg via Wikimedia Commons

Meerrettich, in Österreich auch Kren genannt, ist eine Wurzelpflanze, die vor allem in nordeuropäischen Ländern geschätzt wird. Verwendet wird die lange, helle Wurzel, die als Gemüse, Gewürz oder auch in der Pflanzenheilkunde eingesetzt wird.

Die Saison beginnt im Spätherbst, allerdings ist Meerrettich durch gute Lagerfähigkeit das ganze Jahr über in ausreichender Qualität verfügbar. Unter optimalen Bedingungen kann die ungewaschene Wurzel bis zu zwölf Monate gelagert werden.

Charakteristisch ist der sehr scharfe, durchdringende Geschmack, der durch Senföle entsteht. In der Küche wird Meerrettich meist frisch gerieben verwendet, häufig mit etwas Zitronensaft, um die helle Farbe zu erhalten, oder mit Sahne gemischt. Er passt gut zu Fleisch- und Fischgerichten und wird auch gekocht verwendet, etwa als klassische Meerrettichsauce zu Rindfleisch.

Im Kühlschrank kann die Wurzel etwa vier Wochen aufbewahrt werden. Sie enthält unter anderem die Vitamine B1, B2, B6 und C sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor.