Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 Foto „Möhren" von Dietmar Rabich via Wikimedia Commons

Möhren, auch Karotten genannt, gehören zu den wichtigsten und am häufigsten verwendeten Gemüsearten. Sie bestehen aus einer fleischigen Pfahlwurzel mit Stiel und Blättern. Die Wurzelform kann ebenso variieren wie die Farbe, die von weiß über gelb und rot bis hin zu violett oder dunkelrot reicht. Karotten sind dabei eine rundlichere, stumpfe Form der Möhre – botanisch handelt es sich jedoch um dasselbe Gemüse.

Die Saison beginnt im Juni mit jungen Bundmöhren, die oft noch mit Grün angeboten werden. Ab August sind ausgereifte Möhren ohne Laub erhältlich, und von November bis ins Frühjahr hinein erfolgt die Versorgung hauptsächlich aus Lagerbeständen.

Geschmacklich sind Möhren mild, angenehm süßlich und aromatisch. Sie können roh verzehrt werden, zum Beispiel als Snack, im Salat oder als Saft, werden jedoch häufiger gegart als Gemüse, in Eintöpfen, Aufläufen oder Mischgerichten wie dem „Leipziger Allerlei“.

Zur Lagerung eignen sich Möhren ohne Grün gut im Kühlschrank und sind dort mindestens zwei Wochen haltbar. Sie lassen sich auch einfrieren und sind dann bis zu einem Jahr lagerfähig. Möhren enthalten die Vitamine B1, B2, C und E sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Kalium.