Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 Foto „Paprika" von Frits weet het via Wikimedia Commons

Paprika (Gemüsepaprika) stammt ursprünglich aus Südamerika und wurde nach Europa durch die spanischen Eroberer eingeführt. Er gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die Früchte sind zunächst grün und verändern mit zunehmender Reife ihre Farbe zu gelb, rot oder auch weißlich.

Heute wird Paprika in vielen Ländern weltweit als Sommerkultur im Freiland angebaut. Besonders der geschützte Anbau unter Glas oder Folie findet in den Niederlanden statt. Dadurch ist Paprika das ganze Jahr über im Handel erhältlich, wobei die heimische Saison von Juli bis Oktober reicht. Ergänzend wird er in dieser Zeit sowie darüber hinaus vor allem aus den Niederlanden und Spanien importiert.

Geschmacklich variiert Paprika je nach Reifegrad von leicht bitter bis angenehm süßlich. Er kann sowohl roh als auch gegart verwendet werden, etwa in Salaten, auf Rohkostplatten, in Suppen, Omeletts, gefüllten Gerichten, auf Pizza oder in Schmorgerichten wie Ratatouille.

Zur Lagerung eignet sich das Gemüsefach des Kühlschranks, wo Paprika in einem luftdurchlässigen Beutel etwa eine Woche frisch bleibt. Er enthält Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2 und C und wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Zink.

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