Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 Foto „Rhabarber" von Evan-Amos via Wikimedia Commons

Rhabarber gehört botanisch zum Gemüse, wird in der Küche jedoch häufig wie Obst verwendet. Verwendet werden die fleischigen Blattstiele, die je nach Sorte grün oder rot gefärbt sind. Rotschalige Sorten gelten als milder, da sie weniger Oxalsäure enthalten.

Die Saison beginnt bereits im Spätwinter: Von Januar bis April stammt Rhabarber meist aus niederländischem oder belgischem Gewächshausanbau. In Deutschland startet die Ernte etwa im April mit geschütztem Anbau und reicht bis ungefähr Ende Juli aus dem Freiland.

Geschmacklich ist Rhabarber deutlich fruchtig-säuerlich. Er wird immer gegart verzehrt, da er roh nicht bekömmlich ist. Vor der Zubereitung werden die Stangen gewaschen, geputzt und meist geschält. Besonders beliebt ist Rhabarber als Kuchenbelag oder in Form von Kompott.

Im Kühlschrank hält er sich, in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, etwa eine Woche. Zum längeren Aufbewahren kann er problemlos eingefroren werden. Rhabarber enthält Vitamin C sowie Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor.