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| Foto „Rosenkohl" von Coyau via Wikimedia Commons |
Rosenkohl wird im Handel als kleine, grün-weiße Kohlröschen angeboten, die einen Durchmesser von etwa 10 bis 50 mm haben. Sie wachsen an den Blattachsen der Pflanze und gehören damit zu den typischen Wintergemüsen.
Nur ein kleiner Teil stammt aus heimischem Anbau, der Großteil wird aus Ländern wie den Niederlanden und Frankreich importiert. Die Saison reicht von September bis Januar, wobei Rosenkohl oft noch bis in das frühe Frühjahr erhältlich ist.
Geschmacklich besitzt er ein kräftiges, aromatisches Kohlprofil. Besonders fein wird er, wenn er Frost abbekommen hat, da sich dann Stärke in Zucker umwandelt. Um den Kohlgeschmack zu mildern, kann beim Kochen etwas Milch ins Wasser gegeben werden.
In der Küche wird Rosenkohl meist gekocht als Gemüse oder gelegentlich auch in Salaten verwendet. Im Kühlschrank hält er sich nur wenige Tage, kann jedoch blanchiert gut eingefroren werden und bleibt so bis zu neun Monate haltbar.
Er enthält die Vitamine B1, B2, B6 und C sowie Mineralstoffe wie Eisen und Kalium.

