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| Foto „Spargel, grün" von Sarah Stierch via Wikimedia Commons |
Grüner Spargel wird im Gegensatz zum weißen Spargel nicht in Erdwällen angebaut, sondern wächst über der Erde. Durch die ständige Lichteinwirkung bildet er Chlorophyll und erhält dadurch seine charakteristische grüne Farbe.
Die Saison beginnt bereits Mitte März mit Importware aus Spanien, Frankreich und Italien. Die heimische Ernte startet etwa Mitte April und dauert bis Mitte Juni. Kleine Mengen werden zudem im Herbst aus südamerikanischen Anbauländern angeboten.
Geschmacklich ist grüner Spargel kräftiger und würziger als weißer Spargel, dabei aber dennoch zart. Frische Stangen erkennt man daran, dass sie fest und prall sind und beim Biegen leicht brechen.
In der Küche kann grüner Spargel vielseitig eingesetzt werden: roh, gebraten, frittiert, im Ofen gegart oder klassisch gekocht. Vor der Zubereitung muss er nur im unteren Drittel geschält werden. Die Kochzeit beträgt etwa 8 bis 10 Minuten.
Zur Lagerung wird er am besten ungewaschen in ein feuchtes Tuch gewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt, wo er bis zu vier Tage frisch bleibt. Er enthält Provitamin A sowie die Vitamine C, E und K und Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium und Phosphor.

