Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 
 Foto „Topinambur" von Silar via Wikimedia Commons

Topinambur ist eine frostharte, mehrjährige Pflanze, die äußerlich an eine Sonnenblume erinnert und bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Sie trägt herzförmige Blätter und bildet ab September auffällige gelbe Blüten. Unter der Erde entstehen knollenartige Wurzeln, die in Form und Aussehen sehr unterschiedlich sein können – oft wirken sie unregelmäßig, knubbelig oder erinnern an Ingwer. Ihre dünne, hellbraune Schale lässt je nach Sorte verschiedene Farben wie Weiß, Gelb, Rot oder Violett durchscheinen.

Die Knollen sind von Oktober bis Mai erhältlich, allerdings meist nur im gut sortierten Gemüsehandel. Geschmacklich überzeugt Topinambur vor allem im gegarten Zustand mit einer nussigen, leicht süßlichen Note, die ein wenig an Artischocken erinnert. In der Küche ist er vielseitig einsetzbar: Er kann roh in Salaten gegessen, gekocht oder auch wie Kartoffeln frittiert werden.

Bei der Lagerung ist zu beachten, dass Topinambur nicht lange haltbar ist. Im Kühlschrank, am besten in Frischhaltefolie verpackt, bleibt er etwa drei bis vier Tage frisch. Zudem enthält er wertvolle Vitamine wie Provitamin A sowie verschiedene B-Vitamine, Vitamin C und E. Auch wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor sind in den Knollen enthalten.