Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 Foto „Zwiebel" von Forest and Kim Starr via Wikimedia Commons

Die Speisezwiebel gehört zu den Liliengewächsen und ist eines der wichtigsten Gemüse in Deutschland, nach der Tomate sogar das zweitwichtigste Anbaugemüse. Ihre Formen, Farben und Größen variieren je nach Sorte und Anbau stark. Ein großer Teil des Bedarfs wird durch Importe aus Ländern wie den Niederlanden, Spanien, Polen und Italien gedeckt, während etwa ein Drittel aus heimischem Anbau stammt.

Zwiebeln sind das ganze Jahr über erhältlich. Während der Zeitraum von Juli bis Oktober durch frische Ware aus dem Freiland geprägt ist, stammt der Rest des Jahres meist aus Lagerbeständen. Geschmacklich sind sie würzig und scharf, wobei sich das Aroma beim Erhitzen deutlich verändert und milder wird.

In der Küche werden Zwiebeln sehr vielseitig eingesetzt. Sie können roh in Salaten verwendet oder gekocht, gedämpft, gebraten, getrocknet und eingelegt werden. Häufig werden sie fein gehackt oder in Ringe geschnitten und als aromatische Grundlage für zahlreiche Gerichte genutzt. Wichtig ist, sie möglichst frisch zu verarbeiten, da sie nach dem Schneiden schnell an Aroma verlieren.

Für die Lagerung sollten Zwiebeln kühl, dunkel und gut belüftet aufbewahrt werden, damit sie lange haltbar bleiben. Sie enthalten unter anderem Vitamin C sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor.

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