Für eine Velouté wird zunächst eine helle Mehlschwitze hergestellt. Dafür wird Butter in einem Topf geschmolzen und mit Mehl verrührt, ohne dass die Mischung Farbe annimmt. Diese helle Einbrenne bildet die Grundlage der Sauce.
Anschließend wird nach und nach ein heller Fond, zum Beispiel Geflügel-, Kalbs- oder Fischfond, unter ständigem Rühren hinzugegeben. Dabei entsteht eine glatte, sämige Sauce ohne Klümpchen.
Die Sauce wird anschließend langsam einige Minuten gekocht, damit der Mehlgeschmack verschwindet und sie leicht bindet. Dabei wird regelmäßig gerührt, um ein Ansetzen zu vermeiden.
Zum Schluss wird die Velouté abgeschmeckt und kann je nach Verwendung weiterverfeinert werden, zum Beispiel mit Sahne, Butter oder Kräutern. Sie dient oft als Basis für weitere helle Saucen.
