Beim Kochen lässt sich mit einfachen Maßnahmen viel Energie sparen. Wichtig ist vor allem, das Kochgeschirr passend zur Herdplatte zu wählen. Verwenden Sie möglichst kleine Töpfe und stellen Sie diese immer auf die richtige Kochzone. Achten Sie außerdem darauf, dass die Töpfe einen glatten Boden haben, damit die Wärme optimal übertragen wird.
Kochen Sie nach Möglichkeit immer mit Deckel. Dadurch kann bis zu 70 Prozent Energie eingespart werden. Besonders praktisch sind Glasdeckel, da man den Garvorgang beobachten kann, ohne den Deckel anheben zu müssen und so keine Wärme entweicht. Auch ein Schnellkochtopf hilft, Zeit und Strom zu sparen, da Speisen deutlich schneller gar werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der bewusste Umgang mit Hitze. Schalten Sie die Herdplatte erst ein, wenn das Kochgeschirr bereits darauf steht. Zum Ankochen oder Anbraten kann zunächst die höchste Stufe genutzt werden, anschließend sollte die Hitze jedoch rechtzeitig reduziert werden. Wenn beispielsweise Wasser für Nudeln kocht, reicht eine niedrigere Stufe aus, um den Kochvorgang aufrechtzuerhalten.
Nutzen Sie außerdem die Nachwärme: Schalten Sie Herdplatten oder den Backofen etwa zehn Minuten vor Ende der Garzeit aus. Die gespeicherte Wärme reicht in vielen Fällen aus, um das Gericht fertig zu garen. Auch das Kochen mit möglichst wenig Flüssigkeit spart Energie, da weniger erhitzt werden muss.
Für kleinere Portionen kann sich die Mikrowelle lohnen, da sie oft effizienter arbeitet als der Herd. Bei größeren Mengen ist der Wirkungsgrad jedoch geringer. Der Backofen sollte möglichst nicht vorgeheizt werden, da auch dies unnötig Energie verbraucht.
Mit diesen einfachen Gewohnheiten lässt sich im Alltag effektiv Strom sparen, ohne auf gutes Kochen verzichten zu müssen.
