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| Foto „Jakobsmuscheln" von Jeremy Keith via Wikimedia Commons |
Die Jakobsmuschel ist eine besonders edle Muschelart, die eine Größe von bis zu 14 Zentimetern erreichen kann. Ihre halbrunde Schale ist auffällig geformt: Sie besitzt zwei deutlich ausgeprägte „Ohren“ an den Seiten und ist von charakteristischen, strahlenförmigen Rippen durchzogen, die bis zum Rand verlaufen.
Für den Verbraucher ist sie vor allem während der Fangsaison von November bis März frisch erhältlich, wird jedoch darüber hinaus ganzjährig tiefgefroren angeboten. Die in Europa gehandelten Jakobsmuscheln stammen überwiegend aus den kühlen Gewässern vor der Nordküste Frankreichs sowie aus den Küstenregionen Schottlands und Norwegens.
Geschmacklich gilt die Jakobsmuschel als besonders fein: Ihr Fleisch ist zart und zeichnet sich durch ein leicht nussiges, zugleich angenehm süßliches Aroma aus. In der Küche ist sie vielseitig verwendbar und eignet sich sowohl für kalte als auch für warme Speisen. Sie kann pochiert, gebraten, gedünstet oder gratiniert werden und findet häufig Verwendung in Vorspeisen, Ragouts, Fischterrinen oder als feine Füllung für Fischgerichte.
Auch ernährungsphysiologisch ist die Jakobsmuschel wertvoll. Sie liefert hochwertiges Eiweiß bei gleichzeitig geringem Fettgehalt und moderatem Kalorienanteil, wodurch sie eine leichte und zugleich nährstoffreiche Ergänzung der Ernährung darstellt.

